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Was ist ein Blackout?
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Verhalten

Was ist ein Blackout?

Von einem Blackout spricht man, wenn Kinder, Jugendliche oder Erwachsene in Prüfungs- oder Stresssituationen plötzlich nicht mehr auf ihr Wissen zugreifen können. Obwohl der Lernstoff beherrscht wird, scheint das Gelernte im entscheidenden Moment nicht verfügbar zu sein.

Evolutionspädagogische Perspektive
Aus Sicht der Evolutionspädagogik ist ein Blackout ein Hinweis darauf, dass eine Person vorübergehend den Zugang zu den für die Situation benötigten Gehirn- und Verhaltenskompetenzen, verloren hat. Sie kann also nicht auf ihr erlerntes Wissen oder ihre Fähigkeiten zugreifen, obwohl dies vorhanden sind. Hier sprechen wir auch von einem eher hohen Stresslevel. Durch gezielte Impulse und Aktivierung der passenden Entwicklungsstufen kann die innere Balance wiederhergestellt werden, sodass Denken, Lernen und Handeln erneut möglich werden und auf „das Wissen“, wieder ein Zugriff möglich ist.

15-Blackout

Hinweis: Die Evolutionspädagogik versteht sich nicht als Ersatz für diagnostische oder therapeutische Maßnahmen. Sie kann jedoch dazu beitragen, Entwicklungswege bewusster wahrzunehmen und förderlich zu begleiten. Dadurch können Stressmuster erkannt werden und neue Handlungsmöglichkeiten können sich entwickeln.

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